28.05.2026
Wir möchten Euch herzlich zu unserem Sommerfest am 14.06.2026 um 14:30 Uhr einladen. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag mit guten Gesprächen und leckerem Essen.
Mit freundlichen Grüßen
Vitali Brozmann
Einrichtungsleitung

20.04.2026
Als Herr Lisek Anfang des Jahres zu uns in die AWO kam, war es noch mitten im Winter, es war kalt und der Schnee schient gar nicht mehr gehen zu wollen. Damals schien es ihm sicher alles noch ein wenig fremd, fast so, als ob das Haus und er sich erst noch kennenlernen müssen.
Herr Lisek verbrachte viel Zeit damit den Garten zu betrachten, denn irgendwas fehlte. Schon bald, kaum dass die ersten grünen Spitzen sich vorsichtig im Boden zeigten, kam ihm die Idee: Eine Magnolie sollte es sein. Ja, er wollte der AWO Residenz gerne eine Magnolie schenken, woran nicht nur er, sondern auch alle anderen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen ihre Freude haben sollen.
Kaum ausgesprochen wurde dies Vorhaben auch schon bald in die Tat umgesetzt. Zusammen mit der Hauswirtschaftsleiterin, Frau Schellenberger, wurde ein passender Ort ausgesucht und mit Hilfe von Herrn Küper das Loch ausgebuddelt.
Diese Magnolie ist mehr als nur eine Pflanze. Sie steht für einen Neuanfang, für das Ankommen an einem Ort, der nun langsam zu seinem Zuhause wird. Ein Baum, der Leben, Farbe und Hoffnung in den Garten bringt.
An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön, an Herrn Lisek und seiner Familie für diese großartige Spende.

03.02.2026
Am 03.02.2026 feierte unsere Bewohnerin, Frau Ursel Schrader, bei bester Gesundheit ihren 105. Geburtstag. Nach dem Geburtstagsständchen der Bewohner und Mitarbeiter wurde Frau Schrader abgeholt und verbrachte diesen besonderen Tag im Kreise ihrer gesamten Familie. Am folgenden Tag gab es dann für alle Bewohner*innen die obligatorische Geburtstagstorte und einen Besuch des Bürgermeisters.
Frau Schrader befindet sich nun schon seit 8 Jahren in der AWO Residenz, liest noch immer jeden Morgen ihrer Tageszeitung und ist mit ihrem herzlichen Lächeln, ihrer warmherzigen Art und ihrer ansteckenden Lebensfreude für alle Bewohner*innen und das gesamte Team ein inspirierendes Vorbild.
Die AWO Residenz Sehnde wünscht Frau Schrader von Herzen alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und noch viele schöne Tage inmitten ihrer Familie und im Kreise aller Bewohner*innen.
31.01.2026
Unsere Mitarbeiterin Nina Jäger stellt sich vor
Als ich im Jahr 2020 aus Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen zog, begann für mich ein neuer Lebensabschnitt. In der AWO Residenz Sehnde startete ich zunächst als Pflegehilfskraft – mit einem klaren Ziel vor Augen: die generalistische Pflegeausbildung in der Region Hannover zu absolvieren.
Der Weg dorthin war jedoch alles andere als einfach, während der Ausbildung wurde ich erneut Mutter, pausierte die Ausbildung kurz und setzte sie genau dort fort, wo ich sie unterbrochen hatte. Was folgte, war eine hohe persönliche und organisatorische Herausforderung: Eine Ausbildung mit zwei Kindern mit 8 und 2 Jahren.
Trotz schlafloser Nächte, Doppelbelastung aus Familie und Ausbildung gab ich nie auf. Mit Stärke, Disziplin und Herz.
Besonders hervorzuheben ist dabei die große Unterstützung, die ich in der AWO Residenz Sehnde erfahren durfte. Praxisanleiterin, Wohnbereichsleitung, Pflegedienstleitung und Heimleitung standen stets hinter mir, glaubten an mich und unterstützten mich fachlich wie menschlich. Dieses Vertrauen gab mir Kraft, auch in den schwierigsten Momenten.
Heute blicke ich stolz auf das Erreichte zurück: Ich bin jetzt glückliche examinierte Pflegefachfrau.
„Manchmal ist der Weg schwer, aber wenn Menschen an dich glauben, lernst du, auch selbst nie aufzugeben“
Nina Jäger
27.01.2026
Fotograf Reiner Luck berichtet von Aufnahmen für Portraitfotos von von Bewohnerinnen und Bewohnern der AWO-Residenz Sehnde:
Ich hatte im Jahr 2016 von Bewohnerinnen und Bewohner der AWO-Residenz Portraitfotos aufgenommen, welche die vorhandenen Fotos von unbekannten Personen im Treppenhaus ersetzt hatten. Damals wurden alle Fotos im Schwarz/Weiß-Format ausgedruckt, um sich an die alten Fotos anzupassen. Jetzt, fast 10 Jahre später sollte es ein Weihnachtsgeschenk geben; diesmal mit Portraitfotos in Farbe in einem Rahmen zum Aufstellen oder zum Anhängen.
Und so habe ich den Flipchart der AWO-Residenz wieder mit einem schwarzen Tuch zugehängt und bin mit meiner Kamera und einer Stableuchte im Oktober 2025 durch die Stationen gerollt. Eine Mitarbeiterin vom Begleitenden Dienst hatte zuvor jeweils eine Liste mit den Personen zusammengestellt, die ihre Zustimmung für das Fotografieren abgegeben hatten. Seitens der Technik hatte sich nichts geändert aber im Gegensatz zu der vorherigen Aufnahmeprozedur vor 10 Jahren waren die Datenschutzbedingungen erweitert worden. Und so mussten die Personen, die ich fotografieren wollte, vorher auch ihre schriftliche Zustimmung geben; im Bedarfsfall auch die Personen mit einer entsprechenden Vollmacht. Wie sagt man so schön: „Es lebe die Bürokratie“.

Portraitfoto Kerstin Wulf
Eine Mitarbeiterin der Station hat mich dann wieder jeweils bei den Aufnahmen begleitet und in dem ein- oder anderen Fall den Personen auch noch Mut für die anstehenden Aufnahmen zugesprochen. Manche Bewohnerinnen und Bewohner kannte ich noch von der vorhergehenden Fotoaktion wieder und die hatten mich dann auch wieder erkannt. Schnell wurden die Haare noch einmal gekämmt und dann begann die „Arbeit“; für das Fotomodell und für den Fotografen. Wichtig war auch der Kontakt vor den Aufnahmen; ein kleines Gespräch, um Vertrauen aufzubauen. Schließlich will ich ja keine Gesichter ablichten, die mürrisch oder total verwundert in die Kamera schauen. Ich arbeite auch nicht gerne mit Blitzlicht; man sieht dann oft aufgerissene und geblendete Augen. Stattdessen nehme ich eine Stablampe als Dauerlicht um das vorhandene Licht aufzubessern. Und so habe ich dann im Oktober an mehreren Tagen 74 Personen fotografiert. Abends habe ich dann die Bilder am PC aufgerufen und jeweils 6 Bilder pro Person ausgesucht. Hier und da einen neuen Ausschnitt zugeschnitten, die Belichtung angepasst und kleine hässliche Hautflecken mit Photoshop „weg radiert“.
So weit wie mir das berichtet worden ist, haben sich die „Fotomodelle“ über das kleine Geschenk zu Weihnachten gefreut. Mein Rücken hat sich auch über die sportlichen Aktivitäten gefreut; ich bin noch nie so viel in die Hocke gegangen wie im Oktober für die Aufnahmen.
Gefreut habe ich mich über einen Gutschein von der AWO-Residenz für ein schönes Essen mit meiner Frau. Da hatte ich die Zeit am PC und die Anstrengung schon wieder vergessen.
Reiner Luck
31.12.2024
